Wer im Internet Geld verdienen möchte, braucht nur eine Website. Der Website-Betreiber dient in den meisten Vergütungsmodellen dabei als Zwischenvermittler und stellt den Kontakt zwischen Kunden und Werbenden her. Er leitet potenzielle Kunden über seine eigene Website zu den Angeboten der Werbenden und erhält dafür eine kleine Provision vom Werbenden. Wann und in welchem Umfang er diese „Provision“ erhält, das hängt von dem eingesetzten Vergütungsmodell ab. Hier möchte ich kurz drei gängige Werbeformen, mit denen ein Webmaster Geld verdienen kann, vorstellen:
“Pay per Click” – Werbung
Mit Pay per Click Werbung fangen heutzutage viele Webmaster an Geld zu verdienen. Das Konzept hinter dieser Form ist einfach: Der Werbende stellt dem Webmaster Banner zu Verfügung, bei dem der Webmaster pro Klick des Besuchers einen variablen oder festen Betrag bekommt. Wirklich populär ist die “Pay per Click” – Werbung, weil der Suchmaschinen-Betreiber Google selbst ein Programm unter dem Namen „Adsense“ gestartet hat, das bis heute einen großen Erfolg verbucht. Beliebtheit gelang Adsense dadurch, dass die Banner nun nicht mehr statisch waren, sondern dynamisch und sich an den Seiteninhalt des Webmasters selbst anpassten.
Besitzt der Webmaster eine Website über Motorräder, zeigt der Adsense-Banner auch nur Motorrad-Werbung an. Wird der Banner jedoch vom selben Webmaster auf eine Unterseite über Autos eingebaut, wird nun auf dieser Unterseite Werbung über Autos angezeigt. Der Webmaster profitiert dadurch doppelt, da er sich nicht mehr um relevante Banner kümmern muss, sondern durch die dauernde Relevanz der Anzeigen auch mit mehr Verdienst rechnen kann.
Wer mit “Pay per Click” – Werbung Geld verdienen möchte, der kommt um Google Adsense kaum herum. Eine Alternative im deutschsprachigen Raum wäre noch Contaxe, das aber nicht ganz mit Adsense mithalten kann, da es weniger Werbende besitzt und damit nicht immer die inhaltliche Relevanz sichergestellt werden kann.
Affiliate Werbung
Zwar verdient man bei „Pay per Click“ schon für jeden Klick des Besuchers, dafür ist die Vergütung meist nicht sehr hoch und bewegt sich im Cent-Bereich (ausgenommen sind Bereiche wie Versicherungen oder Detektive). Mehr mit einer Besucher-Aktion kann man mit Affiliate Werbung verdienen. Dafür muss der Besucher allerdings das beworbene Produkt auch wirklich beim Werbenden kaufen. Erst dann erhält der Webmaster eine meist prozentuale Vergütung des Verkaufspreises. Dementsprechend lohnt sich Affiliate Werbung vor allem bei teureren Produkten, da man hier schnell mal zwei- bis dreistellige Beträge verdienen kann.
Im Gegensatz zu der selbstoptimierenden Banner-Werbung von Google, muss man sich als Affiliate mehr Gedanken machen, wo man welche Werbung platziert. Wer mit Affiliate Werbung Geld verdienen möchte, der muss sich bewusst sein, dass diese Form der Werbung eine Art Empfehlung des Website-Betreibers darstellt. Und eine Empfehlung wird nur dann angenommen, wenn der Leser/Käufer von der Kompetenz des Vermittlers, also des Webmasters, überzeugt ist. Ist man also selbst Experte in der Thematik um die sich die Website dreht, wird es auch nicht schwer sein mit Afilliate-Werbung erfolgreich zu sein.
Linkverkauf
Von Google geächtet, von Webmastern geliebt: der Linkverkauf. Mit keiner anderen Werbeform kann ein Webmaster momentan so einfach Geld verdienen. Die einzige Voraussetzung ist ein suchmaschinenoptimierte Website. Besonders einfach ist der Linkverkauf mit Blogs. Hier haben entsprechende Anbieter wie Linklift oder Teliad sogar entsprechende Plugins entwickelt, mit denen der Webmaster die Links nur noch freischalten muss. Die Links werden dann im Text unauffällig gesetzt und fallen auch für Besucher nicht negativ auf. Früher wurden die Links meist in der Sidebar verkauft, dies fiel aber auf, sodass die Platzierung nun im Text stattfindet. Dies ist nicht nur gegenüber Suchmaschinen unauffälliger, sondern erlauben dem Webmaster auch mehr Links zu verkaufen, was einen höheren Profit bedeutet. Wurden früher in der Sidebar maximal 10 Links verkauft, sind heute je Unterseite ein Link denkbar. Hätte man 100 Unterseiten und würde einen Link für 10 Euro je Monat verkaufen, würde sich der Gesamtverdienst pro Monat schon bei geringer Auslastung bezahlt machen.
Diese drei Werbeformen sind nur ein kleiner Überblick über die Verdienst-Möglichkeiten im Internet. Je nach Website und Zielgruppe läuft die eine Werbeform besser als die andere. Experimentierfreudigkeit sorgt hier für das höchste Einkommen.
Der Autor schreibt auch auf seinem Blog internet-verdienst.net
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